Themenübersicht des Ausbildungs-Wochendendes vom 11. - 13.09.2020 und ergänzendes und vertiefendes Material dazu:

Professionelle Beratung

Personzentrierte Beratung

Definitionen

Professionelle Beratung

• ist eine wissenschaftlich qualifizierte Hilfestellung und Begleitung

• in Fragen der Lebensgestaltung sowie der Problem–, Konflikt– oder Krisenbewältigung,

• die über fachliche Informationsvermittlungen, konkrete Hilfen, Ratschläge und Handlungsanweisungen hinausgeht, ganzheitlich orientiert ist und subjektbezogen unter Beachtung des jeweiligen sozialen und politischen Kontexts ansetzt,

• durch professionell tätige Personen oder durch ausgebildete ehrenamtlich tätige Personen in geregelter Tätigkeit

• auf der Basis eines bestimmten Menschenbildes.

Sie wird als

- Einzel-, Team- oder Gruppenberatung bzw. als Beratung für größere Gemeinschaften und Organisationen oder Teilen davon

- einmalig, kurz–, mittel– oder langfristig,

- in verschiedenen Settings und

- nach verschiedenen Methoden durchgeführt.

Sie ist eine soziale Dienstleistung, die zu verstehen ist als eine gemeinsame Suche zur Problemlösung auf der Basis von definierten Qualifikations– und Qualitätsstandards unter Anwendung theoretischen Wissens und methodischen Könnens durch kontextgebundene und zielorientierte Stärkung persönlicher Kompetenzen, Erschließung sozialer Potenziale und, soweit möglich, Veränderung problemverursachender Verhältnisse.

Ihr Ziel kann als erreicht angesehen werden, wenn die Lebensgestaltung reflektiert wurde bzw. Entscheidungen und Alternativen zur Problem–, Konflikt– oder Krisenbewältigung erarbeitet sind, welche die Beratenen bewusst und eigenverantwortlich in ihrem Umfeld treffen und umsetzen können.

Qualifizierte Beratungen sollen solcherart die Führung eines gesunden und menschenwürdigen Lebens und eine freie Entfaltung der Persönlichkeit auch in schwierigen Lebenslagen ermöglichen und sichern.

Personzentrierte Beratung

ist demnach eine auf der Basis der personzentrierten Anthropologie stattfindende personale Begegnung nach den oben angeführten Kriterien, unter den oben angeführten Bedingungen und mit den oben angeführten Zielen, die Menschen bei ihren Lebensfragen begleitet und sie in Emanzipation fördernder Weise bei der Problem–, Konflikt– oder Krisenbewältigung unterstützt. Die Beraterin bzw. der Berater verstehen sich dabei als Facilitator im Sinne einer Fördererin bzw. eines Förderers, zu deren Aufgaben in subsidiärer Weise auch die Hilfestellung bei fachlichen Informationen und in konkreten Situationen und, falls möglich, die Veränderung problemverursachender Verhältnisse zählen.

Peter F. Schmid

RESONANZ - Alexander Lauterwasser / Wasserklangbilder

Als der zur Goethezeit lebende Naturforscher Ernst F. F. Chladni (1756-1827) mittels eines Geigenbogens mit feinem Sand bestreute Glasplatten zum Schwingen brachte und dabei die dann nach ihm benannten "Chladnischen Klangfiguren" entdeckte, da war die in vielen alten Schöpfungsmythen besungene und von so manchem Naturphilosophen geäußerte formgestaltende Kraft der Schwingungen und Klänge vielleicht zum ersten Mal ein den Sinnen unmittelbar zugängliches Phänomen geworden.

In den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollte es dann dem Schweizer Arzt Hans Jenny gelingen diesen Ansatz mit neuen Versuchsanordnungen, unter der Verwendung verschiedenster Materialien und besonders der Ausweitung auf schwingende flüssige Medien entscheidend zu erweitern und dadurch eine Vielzahl faszinierender Klangformen-Bilder sichtbar werden zu lassen, die er dann unter dem Namen "Kymatik" (griech. "to kyma" = die Welle) zusammenfaßte.

In einer Weiterführung dieser Arbeiten geht es mir besonders um eine Phänomenologie und Typologie der durch Schwingungen und Klänge hervorgebrachten Formen und um Fragen der Morphogenese, der Gestaltbildungsprozesse in der Natur.

Nach jahrelangem Studium der "Chladnischen Klangfiguren", d.h. der Wechselwirkungen zwischen Einzeltönen und verschiedensten schwingende Metallplatten, die in den Sandlinienbildern wie eine Art "Klang-Hieroglyphen" in Erscheinung treten ging ich dann dazu über, die Auswirkungen komplexerer Klänge und bewegter Musik im überaus empfänglichen und sensibel antwortenden Medium Wasser zu betrachten. Dazu werden alle Klangschwingungen über ein Gefäß in das Wasser übertragen, sodaß in diesem und an seiner Oberfläche aus den ständig sich durchdringenden und überlagernden Wellen eine Vielzahl eindrucksvoller Strukturen und Wasser-Klang-Bilder entstehen, die dann durch besondere Lichtreflektionen sichtbar gemacht und photographiert bzw. gefilmt werden können.

Auf Wunsch gibt es dazu auch eine DVD:

DVD "Schwingung und Gestaltung 2"

Gestaltungsprozesse von Schwingungen, Tönen und Musik

Spielzeit: 1 St. 58 Min. durchgängig mit Erläuterungen besprochen.

(ca. 10 Minuten identisch mit der 1. DVD Resonanz u. Schöpfung, ansonsten alles neue Filmsequenzen!)

Preis 21.- € / Stück

(+ 19 % MwSt. = 24,99 €)

Link: http://www.wasserklangbilder.de/

Die DVD ist auch in unserer Ausbildungs-Bibliothek vorhanden und kann ausgeliehen werden!

RESONANZ - Alexander Lauterwasser / Wasserklangbilder

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Carl Rogers & der Personzentrierte Ansatz

Einen schönen Überblick über Gesprächsführung & Persönlichkeitsentwicklung findest du auf der Seite der Deutschen Akademie für Coaching und Beratung unter dem Link: https://www.gespraechsart.de/einfach-wissen/carl-rogers-kompakt/

Affekte - Emotionen - Gefühle

Gefühl oder Fühlen steht für:

Fühlen (Psychologie), Oberbegriff für unterschiedlichste psychische Erfahrungen und Reaktionen

Emotion, eine Gemütsbewegung im Sinne eines Affektes

Affekt, eine vorübergehende Gemütserregung, Gefühlswallung

Intuition, im Sinne einer Eingebung

Der Emotionsatlas

Über der Atlas

Der Dalai Lama stellte sich eine Landkarte unserer Emotionen vor, um einen ruhigen Geist zu entwickeln. Er bat seinen langjährigen Freund und renommierten Emotionswissenschaftler Dr. Paul Ekman, diese Idee umzusetzen. Ekman nahm sich der Realisierung des Atlas der Emotionen zusammen mit seiner Tochter an: Eve Ekman, eine Emotionswissenschaftlerin der zweiten Generation und zugleich Trainerin. Der Atlas spiegelt die Erkenntnisse wider, die Wissenschaftler im Rahmen von psychologischen Studien zur Emotion gewonnen haben.

Link: http://atlasofemotions.org/#introduction/

Übertragung - Gegenübertragung

Übertragung

Der Begriff der Übertragung stammt aus der Psychoanalyse und hat sich auch in der Tiefenpsychologie etabliert. Er bezeichnet dort den Vorgang, dass ein Mensch alte – oftmals verdrängte – Gefühle, Affekte, Erwartungen (insbesondere Rollenerwartungen), Wünsche und Befürchtungen aus der Kindheit unbewusst auf neue soziale Beziehungen überträgt und reaktiviert. Ursprünglich können diese Gefühle auf Eltern, Geschwister oder andere Bezugspersonen der Kindheit bezogen gewesen sein, bleiben aber auch nach der Ablösung aus dem Elternhaus in der Psyche präsent und wirken dort weiter. Dieser Vorgang ist zunächst weitestgehend normal und weit verbreitet, kann aber, wenn die übertragenen Gefühle sich gegenüber tatsächlichen gegenwärtigen Beziehungen als nicht angemessen erweisen, zu erheblichen Problemen und Spannungen führen. Tiefenpsychologie und Psychoanalyse machen sich das Phänomen der Übertragung zunutze, indem mit seiner Hilfe und der dazugehörigen Gegenübertragung die wirksamen Konflikte eines Gegenübers – etwa eines Patienten, Analysanden oder Supervisanden – verstanden werden können.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragung_(Psychoanalyse)

Gegenübertragung

Als Gegenübertragung bezeichnet man in der Psychoanalyse eine Form der Übertragung, bei der ein Therapeut auf den Patienten (bzw. auf dessen aus Übertragungsphänomenen hervorgehenden Handlungen und Äußerungen) reagiert und seinerseits seine eigenen Gefühle, Vorurteile, Erwartungen und Wünsche auf diesen richtet. Der Therapeut verlässt hierbei aus verschiedenen Motiven – in der Regel vorübergehend – seine neutrale Position. Daher galt die Gegenübertragung in den Anfängen der Psychoanalyse als störender Einfluss, den der Therapeut sich bewusst machen und beseitigen müsse. Die moderne Psychoanalyse sieht die Gefühle des Therapeuten gegenüber dem Patienten auch als „Resonanzboden“, durch den er Informationen über den Patienten gewinnt.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Gegen%C3%BCbertragung

Bitte beachte, dass es sich bei diesen beiden Begriffen und den damit verbundenen Aussagen um Aspekte aus der Psychoanalyse handelt. Aus Person-zentrierter Sicht verwenden wir dieses Konzept nicht! Es gibt dazu einen Artikel von John M. Shlien als Download:

Übertragung und personzentriertes Vorgehen

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MEMORANDUM - Psychologengesetz 2013

Memorandum dient als fundierte Argumentationshilfe auf Fragen rund um Lebensberatung in Bezug zur Klinischen- und Gesundheitspsychologie. Mit diesem Memorandum wurde ein wesentlichen Schritt gesetzt, rechtlich relevante Fragestellungen über den Gewerbeumfang und Tätigkeitsbereiche der Lebensberatung, wenn notwendig auch verfassungsrechtlich zu klären.

Memorandum Psychologengesetz 2013

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Rainer Mausfeld über sein neues Buch „Angst und Macht. Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“

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Hüther, Gerald - Umdenken

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Der Mensch ist Beziehung

Man kann nicht vom Menschen sprechen, ohne zugleich über seine Mit– und Umwelt zu sprechen

Beziehung in biologischer und psychologischer Sicht

Man kann nicht vom Menschen sprechen, ohne zugleich über seine Gemeinschaftsformen und sein Beziehungsverständnis zu sprechen

Beziehung in soziologischer und kultureller Sicht

Man kann nicht vom Menschen sprechen, ohne zugleich über seine Individualität und seine Beziehungsangewiesenheit zu sprechen

Beziehung in anthropologisch–philosophischer Sicht

Man kann nicht vom Menschen sprechen, ohne zugleich über seine Beziehung zu Gott zu sprechen

Beziehung in christlich–theologischer Sicht

Zum gesamten Text hier klicken!

Jürgen Kriz: Personzentrierte Systemtheorie

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Gerhard Stumm: Personzentrierte Psychotherapie

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